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Kann ich mit sehr schweren Vorerkrankungen in die PKV eintreten?

Antwort: Bei sehr schweren Erkrankungen (z. B. Herzinfarkt, Schlaganfall, Bandscheibenvorfall innerhalb der letzten 12 Monate, Epilepsie usw.) die dauernd behandlungsbedürftig sind, kommt es meistens zur Ablehnung des Antrags.

Jedoch sollte man bei einem kurzen Telefonat dies im Einzelfall abklären. Grundsätzlich gilt, bei Beratungen durch Psychotherapeuten (z. B. auch wegen Eheproblemen) kommt es in der Regel zu einer Ablehnung. Wenn man die Absicht hat in die PKV zu wechseln, sollte man dies wissen, bevor man einen Psychologen aufsucht. Viele meinen dann auch ein gründlicher Check-Up von Eintritt in die PKV ist sinnvoll, aber oft werden dann Diagnosen gestellt die den Eintritt erschweren !

Man muss auch beachten, dass die Gesellschaften sehr unterschiedliche Risikozuschläge erheben, deswegen ist es empfehlenswert sich an einen Makler zu wenden, der für Sie mehrere Angebote einholt und der absoluter Profi in diesem Gebiet ist. Es kann Ihnen sonst passieren, dass der Weg in die PKV durch einige unglücklich gestellte Probeanträge, bei den für Sie in Frage kommenden Versicherungsgesellschaften für Jahre verbaut ist!

Viele sogenannte "Krankenversicherungsspezialisten" betreiben Ihre Seiten nur um dieses lukrative Geschäft mitzunehmen, ohne jedoch das nötige Fingerspitzengefühl mitzubringen und die Menschen wirklich in die PKV zu "begleiten".


11.10.2003