Kontakt

Schadensbeispiele

Änderung der Webseiten:

Hacker dringen in die Homepage des VN ein, löschen die Einstiegsseite und bringen statt dessen einen eigenen Text mit politischem oder anderem Hintergrund.

Die positive Unternehmensdarstellung im Internet wird durch einen Hacker in eine negative, den Leser verunglimpfende Darstellung geändert. Dadurch wird das Image des VN massiv geschädigt. Folge: Umsatzrückgang.

Die Homepage wird durch Viren verändert, so dass diese mehrere Tage nicht mehr im Internet verfügbar ist.

Hacker ändern die auf der Homepage des VN abgelegte Informationen hinsichtlich Gebrauch des VN-Produktes. Diese Veränderung führt beim Produktnutzer zu einem Personen- oder Sachschaden.

    Beispiel: Der Hersteller eines bestimmten Motorenöls erstellt Informationen auf seiner Homepage, dass dieses Motorenöl Temperaturen bis zu X Grad aushalten kann und folglich nicht für Fahrzeuge mit Turbolader geeignet ist. Der Hacker verändert die Information dahingehend, dass er den Hinweis auf die Nichteinsatzmöglichkeit bei Turboladermotoren entfallen lässt. Aufgrund der Fehlinformation wird das Öl jedoch beim einem Sportwagen mit Turbolader eingesetzt mit der Folge, dass der Motor einen Schaden erleidet.


Durch Fahrlässigkeit seitens des Versicherungsnehmers werden an die Homepage angehängte Dateien von Viren infiziert. Die Besucher der Homepage erleiden dadurch einen Schaden, weil sie nach erfolgtem Download die Dateien auf ihrem PC öffnen und somit diese Viren aktivieren. Diese beschädigen ihrerseits alle auf dem PC befindlichen Daten.


Ausfall des Webservers:

Durch Blitzeinwirkung wird die Hard- und Software des Webservers beschädigt. Reparaturzeit und Wiedereingabe der Daten und Programme 4 Tage.

Nach einem Einbruch in die Räumlichkeiten des Providers wird die Festplatte aus dem Webserver mit allen Daten gestohlen.

Die Festplatte des Webservers wird durch Viren lahmgelegt, so dass diese nicht mehr zur Darstellung der Webseiten im Internet zur Verfügung steht. Die Viren stammen von einer Diskette, die ein Mitarbeiter von Zuhause mitgebracht hat.


Ausfall des internen Netzes:

Aufgrund eines Defektes an einer Schnittstelle zwischen den vernetzten Webservern eines Versandhauses stehen diese Server nicht zur Verfügung. Für die Fehlersuche und für die Behebung der Fehler werden 48 Stunden benötigt. Folge: Unterbrechungsschaden.


Ausfall des externen Netzes:

Durch Baggerarbeiten werden die Kommunikationsleitungen des Netzbetreibers gekappt. Nach drei Arbeitstagen ist das Glasfaserkabel repariert. Folge: Unterbrechungsschaden.


Ausfall des nächsten Netzknotens:

Durch einen Brand in einem Netzknoten der Telekom kommt es in einer Stadt zu einem Ausfall der Systeme von 10 Tagen. Die in diesem Bereich installierten Webserver waren 10 Tage nicht erreichbar.


E-Mail-Bombing

Cyberterroristen beschießen einen Onlinebuchandel und eine große Internetplattform mit Datenmüll. Die Webserver fahren unkontrolliert aufgrund der riesigen Menge von Daten herunter. Dadurch werden Daten gelöscht und Programme beschädigt sowie die Hardware beschädigt. Ausfall der Systeme mehrere Stunden.


E-Commerce

Hacker verändern die Internetseite eines Weinhändlers. Anstatt EUR 25 kostet der gute Bordeaux nun EUR 3. Ein Kunde bestellt 10 Kisten dieser Sorte und gibt seine Kreditkartennummer zur Abrechnung an. 14 Tage später wird sein Kreditkartenkonto mit EUR 25 pro Flasche belastet. Da der Wein mittlerweile beim Kunden eingetroffen ist, dieser mit der Abrechnung nicht einverstanden ist, kommt der Vertrag (kein beiderseitiges Einvernehmen) nicht zustande. Der Weinhändler beordert seine Ware zurück. Die Kosten dafür übernimmt der Versicherer.

Durch fehlerhaften Einsatz der verwendeten Internet-Software seitens des Versicherungsnehmers werden zu übertragende Daten derart verändert, dass es beim Geschäftspartner, der diese Daten nutzt, zu Personen-, Sach- oder Vermögensschäden kommt.

Im Rahmen eines global erfolgenden Produktionsprozesses hat unser VN über das Internet Produktionsdaten dem Endhersteller zur Verfügung zu stellen. Wegen eines fehlerhaften Einsatzes der Internet-Software werden Teile der übermittelten Produktionsdaten derart abgeändert, dass diese von der Datenverarbeitung des Empfängers nicht verarbeitet werden können. Folge davon ist, dass sich die EDV-Anlage "aufhängt" und infolge dessen der Produktionsprozess zwangsgestoppt und/oder unkontrolliert herunterfährt.

Der vom VN verwendete Firewall ist nicht ausreichend. Folge davon ist, dass Hacker die vom VN gespeicherten Kreditkarteninformationen zu Lasten des jeweiligen Kunden nutzen können.


Hintergrundinfos

Ein Virus ist ein Softwareprogramm, das geschrieben wurde, um einen Computer negativ zu beeinflussen, indem es ohne Wissen des Benutzers die Arbeitsweise des Computers verändert. Technisch gesehen ist ein Virus ein Programmcodesegment, das sich selbst in andere ausführbare Programmdateien hinein kopiert und sich systematisch von einer Datei zur anderen ausbreitet. Computerviren entstehen nicht spontan. Sie werden programmiert und haben einen bestimmten Zweck. Gewöhnlich hat ein Virus zwei unterschiedliche Funktionen:
  • Er verbreitet sich selbst von einer Datei zur nächsten ohne Ihr Zutun oder Ihr Wissen. Technisch wird dieser Vorgang als Selbstvervielfältigung und -verbreitung bezeichnet.
  • Er bewirkt die von seinem Erzeuger beabsichtigten Symptome oder Schäden. Häufige Schäden sind das Löschen von Datenträgern, die Beschädigung von Programmen oder einfach das Erzeugen von Verwirrung und Durcheinander. Man bezeichnet dies als Auftrag des Virus, der je nach Lust und Laune des Erzeugers harmlos oder gefährlich sein kann.


Ein harmloser Virus ist einer, der keinen wirklichen Schaden auf Ihrem Computer anrichtet. Ein Virus z.B., der bis zu einem bestimmten Datum verborgen bleibt und dann nichts weiter macht, als eine Meldung auf dem Bildschirm anzuzeigen, ist als harmlos anzusehen.

Ein gefährlicher Virus ist einer, der versucht, Ihrem Computer Schaden zuzufügen, obwohl ein solcher Schaden nicht unbedingt beabsichtigt sein muss. Es gibt eine große Anzahl von Viren, die Schaden verursachen, weil sie schlecht programmiert und fehlerhaft sind. Ein gefährlicher Virus kann Programme so verändern, dass sie nicht mehr einwandfrei arbeiten. Das infizierte Programm wird u.U. unvorhergesehen beendet oder schreibt falsche Informationen in Ihre Dokumente. Oder das Virus ändert die Verzeichnisinformationen in einem Ihrer Systembereiche. Dadurch kann möglicherweise eine Partition nicht eingebunden werden, Programme können nicht gestartet werden oder Dokumente sind nicht mehr zu finden.

Einige der bekannten Viren sind harmlos, ein hoher Prozentsatz jedoch ist sehr gefährlich. Einige dieser bösartigen Viren können Dateien oder sogar Ihre gesamte Festplatte löschen.


Versicherungsort: Als Versicherungsort gelten Gebäude oder Räume von Gebäuden aller zum Unternehmen gehörenden Betriebsstätte (Stammbereich, Filialen, Niederlassungen) innerhalb der BRD.

Betriebsunterbrechung: Wird der Betrieb nach einem entschädigungspflichtigen Sachschaden/ einer Störung unterbrochen, ersetzen wird den entstandenen Unterbrechungsschaden.

Der Unterbrechungsschaden ist der entgangene Betriebsgewinn und der Aufwand der fortlaufenden Kosten.


Private Krankenversicherung | Berufsunfähigkeitsversicherung | 
Dread-Disease Police
 | Lebensversicherung | Rentenversicherung | 
Gewerbe- und Firmenversicherungen
| Datenschutzerklärung | Impressum

14.05.2002